DIE AUTORIN

Beruflicher Werdegang:

Lange bevor ich lesen konnte, blätterte ich in Büchern, Zeitschriften und Comics, studierte Bilderbücher mit Text so lange, bis ich sie auswendig "vorlesen" konnte und wagte mich bereits am Ende meiner Volksschulzeit über Krimis von Agatha Christie und John Steinbeck's "Jenseits von Eden".
Sobald ich – mit etwa zwei Jahren – in der Lage war, den alten Schwarz-Weiß-Fernsehapparat meiner Eltern zu bedienen, faszinierte mich das Medium Fernsehen: In den Siebzigerjahren liebte ich vor allem Serien wie "The Munsters", "Boomer", "Mein Onkel vom Mars" und "Bonanza". Aber auch der Englischkurs "Follow me" sowie der Italienischkurs "Avanti Avanti!" zählten zu meinen Lieblingssendungen.
Mit neun Jahren versuchte ich mich erstmals als Schriftstellerin von Kurzgeschichten, die ich während langweiligen Zugfahrten zwischen Baden und Wien verfasste, doch ich war damals zu wenig konsequent, um am Schreiben "dranzubleiben". Trotz oftmaliger, bester Vorsätze konnte ich mich auch zum Tagebuchschreiben nur sporadisch durchringen und betrachtete diese Tätigkeit ausschließlich als Bestandsaufnahme meiner Gemütszustände und als Seelenhygiene.
In Teenagerjahren lag mein Interessensschwerpunkt eindeutig beim Lesen. Allerdings überwiegend von Büchern, die mir von meiner Deutschprofessorin zwangsweise als Lektüre verabreicht wurden. Für meinen Geschmack war damals kaum etwas Interessantes oder Lesenswertes dabei. Eine der wenigen Ausnahmen bildete "Die Wand" von Marlene Haushofer. Jenes Buch hat mich buchstäblich – nämlich Buchstabe für Buchstabe – in seinen Bann gezogen und monatelang nicht mehr losgelassen. Kein Wunder. Fühlte ich mich zu jenem Zeitpunkt ebenso von allem und jeden abgeschnitten wie die Protagonistin …
Heute finde ich Haushofers Kurzgeschichten, Erzählungen und Romane – ihre Kinderbücher ausgenommen – viel zu düster und zu schwermütig, als dass ich ihnen ernsthaft etwas Unterhaltsames abgewinnen könnte. Und die Unterhaltung steht bei mir sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben im Vordergrund.
Die wenigen herzeigbaren, weil nicht allzu persönlichen, selbst verfassten Texte aus meinen Teenagerjahren entlockten meinen Eltern Aussagen wie: "Das hast wirklich du geschrieben?" oder: "Das hast du doch von irgendwo abgeschrieben?"
Zum Glück hat mich damals wenigstens meine Deutschprofessorin als die tatsächliche Verfasserin meiner Hausübungs- und Schularbeitstexte anerkannt. Sonst wäre ich wahrscheinlich niemals bis zur Matura gekommen …
Für mich persönlich wiederentdeckt habe ich das Schreiben im Herbst 2001, als ich bemerkte, dass meine Zeit in der Pensionsversicherungsanstalt tatsächlich ein Ablaufdatum hatte. Nur so zum Spaß verfasste ich eine hochwissenschaftliche Abhandlung über die bislang leider kaum bekannte philosophische Strömung des "Pahaismus" und begann im darauf folgenden Oktober mit dem Fernstudium an der Axel Anderson Akademie (Große Schule des Schreibens).
Anfangs hatte ich manchmal nur wenig Spaß am Erlernen meines Handwerks und dachte oft: "Was mache ich, wenn meine Mühe umsonst ist und alles, was ich jemals schreiben werde, ohnehin keiner lesen will ..?"
Doch in meinem "zweiten Lehrjahr" hatte ich das Glück, vom wohl besten Studienleiter der Akademie, Jochen Bauschke, betreut zu werden. Er hat mich ermutigt, meine Freude und mein Talent zum Schreiben gefördert und mein Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten gestärkt.
Was Herr Bauschke mir punkto Schreiben in jenem Jahr bedeutet hat, waren und sind für mich nach wie vor: Wilhelm, Alexandra sowie meine Mutter. Sie haben sich durch sämtliche meiner Schreibübungen, Stoffsammlungen, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Drehbuchfragmente, Gedichte sowie meinen ersten Roman durchgearbeitet, haben mir mit ihren Anregungen und Anmerkungen oftmals "auf die Sprünge geholfen" und mich immer wieder daran erinnert, dass ich niemals aufhören soll, an mich zu glauben.
Als mich vor etwa fünf Jahren das Schreibfieber gepackt hat, gehörte das Studium themenbezogener Sachbücher wie "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron und Lajos Egris "Literarisches Schreiben" sowie "Dramatisches Schreiben" zu meiner täglichen Arbeit.
Eine äußerst kreative und bedeutende Zeit verbrachte ich von November 2005 bis November 2006 bei der "schreibzeit" – einem Projekt, das der "Dschungel Wien", das Institut für Jugendliteratur, der Buchklub der Jugend sowie der Kaiserverlag initiiert haben und welches Ende November 2007 in die zweite Runde geht. Durch die professionellen Rückmeldungen und hilfreichen Anregungen diverser Dramaturgen, Autoren, Schauspieler und Regisseure entwickelte sich mein interaktives Kindertheaterstück "Jacky und der Piratenschatz" zum Stück "Piratenehre", das derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Aufführungsrahmen ist.
Was meinen Beruf als Schriftstellerin anbelangt, habe ich im Lauf der letzten Jahre eines bemerkt: Ich brauche meine tägliche Ration "Schreibzeit". Wenn ich nicht mindestens vier Stunden pro Tag hinter meinem Bildschirm oder vor ausreichend Papier sitze und arbeite, werde ich richtig unleidlich.
Als Fan von klugen Sprüchen und Lebensweisheiten und weil meiner Meinung nach künstlerische und menschliche Entwicklung EINS sind, abschließend ein Zitat von Carlos Santana: "Zwei Stunden am Tag spiele ich Gitarre und die übrige Zeit arbeite ich daran, ein besserer Mensch zu werden …"

Weitere Veröffentlichungen:

• Kurzgeschichten in der Jugendzeitschrift JÖ

• "Der Pahaismus" – Eine philosophische Abhandlung
zu bestellen bei: jungmartina.autor@gmail.com

• Theaterstücke für Kinder

Steckbrief:

Sternzeichen:
Fische

Hobbys:
Kino und Musik. Im Sommer: schwimmen

Motto:
Alles ist möglich ... if you just do it!

Lieblingsbücher:
Angelas Ashes, About a boy, Der Alchimist, Der Schatten des Herrn, Das Amulett von Sarmakand, Der Weg des Künstlers, Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Lieblingsfilme:
Pirates of the Carribbean, Hot Fuzz, Little Miss Sunshine, Der Wixxer, Der Schuh des Manitu, Das große Rennen, Während Du schliefst, Tatsächlich Liebe, Zurück in die Zukunft, Hexenjagd, Findet Nemo, Die Muse, Sleepy Hollow, Eine Nacht bei McCool's, Ratatouille

Lieblingsfernsehserien:
Scrubs, Malcolm mittendrin, Lost (nur die erste Staffel); Friends, Hinterm Mond gleich links, CSI New York (wegen Gary Sinise), Monk (wegen Tony Shalhoub)

Lieblingsmusik:
eleVate, Sunrise Avenue, Melée, Celine Dion, Eros Ramazotti, ABBA, Die Ärzte, Toto;
Musik aus den Achtzigerjahren und guter "Rock and Roll" von heute;
Filmmusik sowie alles, was Wilhelm Pfeiffer singt (Lieder, Balladen, Opernarien)

Lieblingskomponisten:
Hans Zimmer, Andy und Marcus Fechner, Samu Haber

Lieblingsjahreszeit:
Jede Jahreszeit und jedes Wetter zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Grad Celsius – im Plusbereich!

Lieblingsschauspieler:
Orlando Bloom und "I know what I want-Johnny Depp"

Nächstes Ziel:
Verfilmung meines Romans "Union of Mankind – Wahrheit zwischen den Zeilen"

Vorbilder:
Richard Curtis, Billy Wilder, J.K. Rowling, Michael Flatley

Lieblingsessen:
Eis vom Italiener, Salat in allen Varianten und Variationen, Italienische Küche, Kreolischer Linseneintopf

Lieblingsgetränke:
Wasser, Kaffee, Tee, Bier (in genau dieser Reihenfolge)

Lieblingsrestaurants:
Eissalons (besonders: "Molin Pradel am Schwedenplatz"), Restaurants mit Salatbar (vor allem: "Maredo"), "Vegetasia", Italienische Restaurants

Lieblingsland:
Finnland – aber nur, wenn es in Österreich mehr als dreißig Grad im Schatten hat!

Mein Lieblingsplatz:
"Mein" Strandbad an der Alten Donau (von Mai bis Mitte September) – ansonsten jeder Platz, wo ich schreiben oder lesen kann

Was ich auf "die Insel" mitnehmen würde:
Mein Notebook, mein Handy, jede Menge Musik – vor allem aber würde ich sicherstellen, dass mein Aufenthalt maximal drei Wochen dauert

Was ich mag:
Mein Leben

Was ich nicht mag:
Engstirnige, kleinkarierte Miesepeter, die ihre Träume begraben haben

Das Aufregendste, was mir jemals passieren könnte:
Ein "Irish Jig" mit Michael Flatley – ich kann nämlich nicht tanzen ...
oder ein Duett mit Samu Haber – zu dumm, ich kann auch nicht singen …

Was ich mir auf keinen Fall vorstellen möchte:
Eine Welt ohne Geschichten oder ohne Musik

Der schönste Augenblick in meinem Leben:
"Drehbuch-Oscar" sowie "Golden Globe" überreicht von Orlando Bloom … oder Pierce Brosnan oder Dustin Hofmann oder … da bin ich echt nicht wählerisch …

Worauf ich niemals verzichten würde:
Alle zwei Monate den liebsten und besten Friseur Wiens heimzusuchen

Wofür ich mir immer Zeit nehme:
Für meine Freunde, meinen "Inneren Kreis"

Was ich mir niemals entgehen lassen würde:
Sämtliche Spiele jeder Fußball-WM und Fußball-EM – nicht nur Viktor Gernot ist ein "Botschafter der Leidenschaft"!

Was ich irgendwann einmal unbedingt lernen will:
Singen und mindestens eine zweite Fremdsprache (neben Englisch): am ehesten Italienisch, vielleicht aber auch Portugiesisch oder Finnisch. Und nur so zum Spaß Gälisch, weil es so hübsch klingt!

Mein Steckenpferd:
Bach-Blüten und ihre Anwendungsmöglichkeiten (Bach-Blütentherapie)

Meine Muse:
Wilhelm Pfeiffer (Bass / Bariton / Tenor)

Was mir außerdem noch wichtig zu erwähnen scheint ...

... sind folgende LINKS:
Wilhelm Pfeiffer (Bass / Bariton / Tenor): www.sonicbids.com/wilhelmpfeiffer
Alexandra Grünstäudl (Bach-Blütenberaterin / Energethikerin): www.energeticsupport.at
www.myspace.com/martinaforever
www.fza.or.at

Derzeitige Projekte

• Momentan arbeite ich an einem weiteren Roman sowie an meinem ersten Drehbuch. Meine Bouelvard-Komödie "Das Dreigestirn" ist auf der Suche nach einem geeigneten Aufführungsrahmen.

• Workshops an Schulen mit folgenden Themen:
Figurengestaltung
Konflikt / Spannung
Aufbau einer Handlung
Kreative Schreibübungen
Wortschatzübungen
Tipps und Tricks aus dem Alltag eines Schriftstellers


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